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Ist-Netz aus CAD "realistischer" machen


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Welches ist die beste Methode, um eine aus dem CAD erzeugte Istdaten-Simulation realistischer zu machen, was die Verteilung der Punkte angeht?

Oft tritt der Fall auf, dass ich z.B. eine kleine Ebene definieren will, aber das Istelement (Fitting-Element) nicht berechnet werden kann, weil keine Punkte gefunden wurden. Der Grund ist, dass die vom CAD-Modell übernommene Triangulation zu grob ist. Die erzeugten Dreiecke sind so groß, dass alle Istpunkte am Rand der Ebene landen. Da die Ist-Selektion aber immer etwas kleiner ausfällt, werden diese Punkte dann nicht gefunden.

Es gilt also, das Ist-Netz realistischer zu machen. Wie kann man das am besten erreichen?

Ich habe die Funktion regularisieren gefunden, die schon ganz gute Ergebnisse erzeugt. Gibt es noch eine bessere Methode? Ich würde mir wünschen, dass die CAD-Geometrie möglichst nicht verändert wird, aber auch kein allzu großes Netz erzeugt wird.

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Hallo Herr Bendl,

den Anwendungsfall dahinter habe ich noch nicht verstanden. Diese Funktion Ist-Daten aus CAD ist ja nur ein Workaround, falls mal eine Planung ohne Ist-Daten nicht möglich sein sollte oder sie schon Report-Vorlagen erstellen wollen für ihr Template, um eine bessere Visualisierung abschätzen zu können.

Aber am Ende werden sie doch hoffentlich die simulierten Ist-Daten durch gemessene ersetzen und dann sollte das ganze doch keine Rolle mehr spielen?!

Ansonsten gibt es keine weitere Methode mehr (da wir gar keinen Anwendungszweck darin sehen als den beschriebenen). Was sie noch als Workaround anwenden könnten, ist das CAD höher tessellieren zu lassen, dann das CAD als simuliertes Ist erzeugen und dann wieder die ursprüngliche Tessellierungsdichte zu nutzen.

Noch ein Wort der Warnung: Wenn ihre Tesselierung auf dem CAD gering ist, dann könnte das auch Auswirkungen auf den "Flächenvergleich auf CAD" haben, da wir nur für jeden gesampleten Punkt einen Abstand zur gemessenen Ist-Fläche generieren.

MfG,

Bernd Alpers

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Natürlich wird die Istdatensimulation am Ende durch richtige Scandaten ersetzt. Aber ich muss jetzt den Messablauf mit den simulierten Daten erstellen, damit nachher, wenn die gescannten Daten von extern zugeliefert werden, alles reibungslos klappt (denn dann ist Termindruck dahinter...).

Wenn ich jetzt Elemente habe, die nicht berechnet werden können, die aber wiederum Basis für weitere Messungen oder Ausrichtungen sind, dann kann ich u.U. große Teile des Messablaufs nicht richtig testen.

Ich habe jetzt mal das Regularisieren ausprobiert, aber seltsamerweise werden mir trotz relativ hoher Punktezahl bestimmte Ebenen immer noch nicht berechnet. Woran kann das liegen? Muss auch das CAD-Modell höher tesseliert sein, damit die Übertragung auf die Istdaten klappt? Oder mache ich was anderes falsch?

 

Hier mal einige Screenshots:

Tesselierung des CAD-Modells

Tesselierung_CAD.thumb.jpg.b847ac9543c5af6f409f1af0cb440f85.jpg

Regularisierte Istdaten-Simulation:

Istsimulation_regularisiert.thumb.jpg.07d074846e22a3d5c39a31c4821e94a3.jpg

Zu messende Ebene auf dem CAD:

Ebene_auf_CAD.thumb.jpg.440c82894c6f4ceb2996e1d8ce709057.jpg

Fehler: Die selektierten Punkte ergeben keine Ebene:

Punkte_ergeben_keine_Ebene.thumb.jpg.adb7fe07fde0ed17ffbeca57603a5f67.jpg

Edited
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Hallo,

den Workaround, den ich dort benutzen würde, habe ich ja schon geschrieben (Erhöhen der Tessellierungsdichte, vielleicht nur auf dem einen Body, wo dieses Feature zugehört, wenn sie denn mehrere Bodies haben; Ist-Mesh generieren; Tesselierung wieder runter)

Leider lässt sich aus Bildern nicht immer alles schließen: Wenn sie eine konkretere Unterstützung brauchen, müssen sie sich an unseren Support wenden.

MfG,

Bernd Alpers

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